1922 gründeten die Herren Eduard Baar, Karl Eisenreich, Leopold Leitner, Emerich Schröder,Alois Sindl und Karl Steffl den Verein unter dem Namen Arbeiter- Turn- und Sportverein kurz ATSV Böheimkirchen. Dieser Verein förderte bis zum Beginn des Weltkriegs die Sportarten Handball, Faustball, Geräteturnen und Leichtathletik. Wettkämpfe waren allerdings meist auf Böheimkirchen beschränkt, gegen auswärtige Vereine wurden kaum Vergleichsspiele ausgetragen.
1937 musste der Sportbetrieb wegen des 2. Weltkrieges vorübergehend eingestellt werden.
1947 wurde am 11. Mai der ATSV durch Leopold Leitner wieder ins Leben gerufen. Es entstanden die auch heute noch bestehenden Sektionen Fußball und Faustball. Das erste Fußballmatch im Juli 1947 stieß auf großes Interesse der sportbegeisterten Bevölkerung. Der Gegner war St. Georgen. Trotz der steigenden Begeisterung verfügte der Verein über keinen eigenen Sportplatz und benützte als Gastverein die Schönfelder Sportanlage.
Auch die Faustballmannschaft bestritt im August 1947 das erste Spiel. Gegner war damals der ATSV St. Pölten. Gespielt wurde damals im Park am Gelände des heutigen Spiel- und Eislaufplatzes. Mit Obmann Wollansky kam in dieser Zeit wohl der größte Erfolg des ATSV Böheimkirchen. Die Faustballmannschaft vertrat Niederösterreichs Farben bei den österreichischen Staatsmeisterschaften und erreichte dabei den beachtlichen dritten Platz.
1952 nach langer, mühsamer Arbeit vieler freiwilliger Helfer konnte ein Stück Augebiet östlich des Michelbaches gerodet werden. Im September 1952 fand dann die feierliche Eröffnung des Sportplatzes statt
1960 Aufstieg von der 2. Spielklasse in die 1. Klasse.
1964 Kabinenbau
1968 wurde bei einer außerordentlichen Generalversammlung die Umbenennung des Arbeiter- Turn- und Sportvereins Böheimkirchen auf Sportverein Böheimkirchen kurz SV Böheimkirchen vollzogen.
1970 Meistertitel in der 2.Klasse Traisental. Aufstieg in die 1.Klasse West Mitte
1972 Kabinenzubau
1974 im Herbst konnte ein neuer Platz mit einer Leichtathletikanlage und ein Trainingsplatz geschaffen werden.
1975 Meistertitel in der 1. Klasse West Mitte und Aufstieg in die Unterliga West.
1977 Abstieg in die 1.Klasse West Mitte
1980 Meistertitel in der 1. Klasse West Mitte und Aufstieg in die Unterliga West.
1982 wurde der Bau der Tribüne, einer Kantine, und eines Aufenthaltsraumes unter dem Präsidenten Franz Ölsböck bewältigt. Die Notwendigkeit zur Durchführung dieser Baumaßnahmen ergab sich aus dem Umstand, dass der Zuschaueransturm durch den Aufstieg der Kampfmannschaft in die Unterliga West größer wurde. In diesen Saisonen spielten drei, manchmal sogar vier Nachwuchsmannschaften.
1986 obwohl man die Meisterschaft an 5ter Stelle beendete, gelang nach zwei Qualifikationsspielen gegen Obergrafendorf der Aufstieg in die Oberliga West.
1990 wurde der größte sportliche Erfolg der Fußballer gefeiert. Der Meistertitel in der Oberliga West und damit verbunden der Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse Niederösterreichs in die 2.Landesliga West, u.a. mit den Spielern Bubu Meszaros, ungarischer Ex-Teamtorhüter, und Andrasch Sebegiynszky, in der man drei Jahre lang erfolgreich mitspielte und sogar den 3.Platz erreichen konnte.
1994 Abstieg in die Oberliga West nach zwei Qualifikationsspielen gegen Würmla
1997 nach Auflösung der Oberliga West wurde man in die Gebietsliga West eingeteilt
1998 entschloss man sich ein neues Kabinen- und Kantinengebäude samt neuem Eingangs- und Aufenthaltsbereiches zu errichten. Abstieg in die 1.Klasse West Mitte
2000 offizielle Eröffnungsfeier des neuen Kabinen- und Kantinentraktes.
Im Herbst des Jahres 2000 wurde ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Sportvereins geschrieben. Die Firma WÜRTH Handelsges.m.b.H konnte als Hauptsponsor gewonnen werden. Auch der Vereinsname wurde auf „SV Würth Böheimkirchen“ geändert.
2003 spielte die Kampfmannschaft in der 1.Klasse West-Mitte um den Meistertitel mit, verfehlte diesen, nach gewonnener Herbstmeisterschaft aber nur knapp, und belegte den 2.Platz. Im Nachwuchsbereich waren 8 Mannschaften mit über 150 Spielern tätig.
2006 Abschluss der Renovierung der alten Kabinen duch die Sektion Faustball
Obmänner des SV Würth Böheimkirchen:
1947 – 1955: Leopold Leitner
1956 - 1959: Franz Wollansky
1960 - 1962: Alois Pitzl
1963 – 1968: Anton Steffen
1968 - 1976: Franz Gruber
1976 - 1981: Ferdinand Kleemann Vbgm.
1981 - 1984: Erwin Kostrhon (derzeit seit 1995 Ehrenpräsident)
1984 - 1993: Franz Gruber
1993 - 1994: Franz Wagner
1994 - 2001: OSR Hannes Hamböck (derzeit Ehrenobmann)
6/2001 - 3/2006: Ing. Robert Lindner
3/2006 - 06/2010: Karl Köninger
seit 06/2010: Herbert Tauber
Präsidenten des SV Würth Böheimkirchen:
1970 - 1988: Bgm. Franz Ölsböck (danach Ehrenpräsident)
1989: Vbgm. Fritz Spanseiler
1990 – 1993: Erwin Kostrhon
1994: Franz Gruber
1995: Karl Köninger
2010: Karl Köninger
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